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Bad Nauheim

Rheinsteig 2013

am 14.09. um 8.10 Uhr machten wir uns auf in eine Rheingauer Region, die auch unter dem Begriff Freistaat Flaschenhals geschichtliche Bedeutung erlangte. Mehr darüber hier.
Konkret: mit dem 50-Mann-Bus fuhren wir (18 an der Zahl; 3 mussten leider absagen) nach Lorch, wo wir die Strecke ins etwa 13,5 km entfernte Kaub per pedes zurückzulegen gedachten.

Die Teilnehmer
Auf zum Abendessen

Das Wetter war nicht auf unserer Seite: regelmäßige Schauer erforderten eine ständige Anpassung des Dresscodes.

In Lorch angekommen nahmen wir gegen 10 Uhr das erste Steilstück hinauf zur Ruine Nollig in Angriff, von wo man anlässlich eines Willkommenstrunkes seitens unserer Reiseorganisatoren einen ersten erhabenen Blick auf den schönen Rhein hatte.
Der Weg führte weiter vorbei an Lorchhausen Richtung Niedertal. Hier nahmen wir um kurz nach 12 Uhr an der Weinstation Grenzhäuschen einen vorbestellten Imbiss zu uns, vor dem Regen durch Sonnenschirme geschützt.
Zu dem Zeitpunkt hatten wir ca. 6 km zurückgelegt.

Gegen 13.30 Uhr, etwas müde nach dem Mahl, vollzogen wir dann den Grenzübertritt von Hessen nach Rheinland-Pfalz, wo wir gleich einen steilen und matschigen Serpentinen-Pfad zu bewältigen hatten. Belohnt wurden wir aber bald darauf mit einem wie von C.-D. Friedrich inszenierten romantischen Blick auf die im Rhein befindliche Burg Pfalzgrafenstein, welche lange Zeit als Zollstation diente.

Die Gruppe hatte sich unterdessen gesplittet. Während die Nachzügler sich noch einmal vor einem Regenguss in einer kleinen Hütte in Sicherheit brachten, waren die Ersten bereits kurz vor dem Zielort Kaub.
Nachdem man sich hier gegen 16 Uhr in einem Café noch einmal zusammenfand, begab man sich zum Bus, um die Straußwirtschaft Rößler in Lorch anzusteuern.
In urigem und stimmungsvollem Ambiente wurden nochmals die Mägen gefüllt, bevor man sich um kurz nach 19 Uhr wieder auf den Heimweg nach Bad Nauheim machte.
(Dass einige Volleyballinteressierte dann im Fernsehen noch die EM-Finalniederlage unserer Mädels gegen Russland verkraften mussten, tat dem schönen Tag sicher keinen Abbruch ...)

Vielen Dank an dieser Stelle den Organisatoren, die - bis auf 's Wetter - wieder alles im Griff hatten!

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